I-Lin Tsai
Schlagzeug, Cajon und Klavier
I-Lin Tsai ist eine taiwanische Schlagzeugerin und Pädagogin. Seit Beginn ihrer musikalischen Ausbildung widmet sie sich mit besonderer Leidenschaft der Weiterentwicklung und künstlerischen Vertiefung des Marimbaspiels.
Im Jahr 2017 begann sie ihr Schlagzeugstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Peter Prommel und Fumito Nunoya. Dort schloss sie 2019 ihr Masterstudium in der Solistenklasse erfolgreich ab.
Im Jahr 2019 wurde sie zum Studiengang „Konzertexamen“ an derselben Hochschule zugelassen und arbeitete dort bis 2021 unter der Leitung von Prof. Peter Prommel und Fumito Nunoya.
Während ihrer Studienzeit in Detmold erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen, darunter den Zweiten Preis beim International Bamberg Marimba Competition sowie ein Microgrant-Stipendium der Southern California Marimba Association.
Im Jahr 2019 wurde sie zudem als offizielle Deutschland-Botschafterin der französischen Mallet-Marke Resta-Jay Percussions ausgewählt und repräsentierte das Unternehmen im Rahmen ihrer internationalen künstlerischen Tätigkeit.
Von 2022 bis 2023 war I-Lin als Assistentin für Schlagzeugunterricht an der Städtischen Musikschule Bad Oeynhausen tätig.
Seit Anfang 2025 ist sie regelmäßig als Schlagzeugerin im Landesblasorchester Nordrhein-Westfalen (LBO) unter der Leitung von Martin Kirchharz tätig und wirkte im Mai desselben Jahres an einem Aufnahmeprojekt des Orchesters mit.
Neben ihrer Lehrtätigkeit und Konzertpraxis arbeitet sie regelmäßig mit Komponistinnen und Komponisten zusammen, um das Repertoire für das moderne Marimbaspiel zu erweitern. Im Jahr 2021 brachte sie gemeinsam mit dem Schlagzeugensemble der Hochschule für Musik Detmold das Marimbakonzert des brasilianischen Komponisten Anderson Matos zur Uraufführung.
Für mich steht im Mittelpunkt, die Freude an der Musik zu vermitteln – unabhängig vom Alter oder Niveau meiner Schüler:innen. Ich lege großen Wert darauf, Neugier, Klangbewusstsein und Selbstständigkeit im Üben zu fördern. Musik ist für mich nicht nur Technik, sondern eine Sprache der Empathie und Verbindung. Im Unterricht versuche ich, diese Haltung weiterzugeben: präzise, aber offen; diszipliniert, aber mit Raum für Kreativität. Gleichzeitig inspiriert mich meine Arbeit als Künstlerin immer wieder, neue Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten auf dem Marimbaphon zu entdecken – und diese Begeisterung mit anderen zu teilen.
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